Mit Teppichkanten, Lichtinseln und Möbelfluchten entstehen sanfte Grenzen, die Orientierung geben, ohne Sicht oder Luft zu blockieren. Ein schlanker Konsolentisch markiert den Eingang, eine lineare Bank fasst den Wohnbereich, und ein textiler Läufer führt den Blick, sodass Ruhe aus Struktur, nicht Barrieren, erwächst.
Wiederholen Sie Linienhöhen, Kantenmaße und Abstandsraster konsequent: gleich hohe Friesen, wiederkehrende Griffprofile, abgestimmte Sockelhöhen. Dieser Rhythmus reduziert visuelles Rauschen und stärkt das Gefühl von Ordnung. Selbst kleine Abweichungen werden dann bewusst gesetzt, wirken kostbar und verleihen dem Raum eine leise, kontrollierte Spannung.
In einer Altbau-Garçonnière blieb nach Rückbau nur ein einziger strukturierender Schrankriegel. Wir legten seine Flucht auf Fensterachsen, passten Sitzhöhe und Tischkante daran an und ließen Fugen übergehen. Die Klarheit vergrößerte die Wahrnehmung, Geräusche wurden leiser, und Bewohner berichteten von tieferem Schlaf.
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